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27.04.2017 / Inland / Seite 8

»Uns geht es nicht um eine starre Quote«

Philologenverband begrüßt Vorschlag, Anteil von Migrantenkindern in Klassenzimmern zu begrenzen. Gespräch mit Heinz-Peter Meidinger

Ralf Wurzbacher

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka, CDU, hat sich dafür ausgesprochen, den Anteil von Migrantenkindern in Klassenzimmern zu begrenzen. Warum begrüßt Ihr Bildungsverband der Philologen als praktisch einziger diesen Vorstoß?

Wir begrüßen grundsätzlich das Ziel, die Zahl von Migranten- und Flüchtlingskindern in den Klassen zu beschränken beziehungsweise diese so auf die Klassen, Schulen und Schularten zu verteilen, dass in der Fläche ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen deutschen und zugewanderten Schülern erreicht wird. Damit würde ein wesentlicher Hinderungsgrund für schulische soziale und sprachliche Integration angegangen.

Wanka hat eine mögliche Quote selbst nicht beziffert. Sie schon – und zwar mit 35 Prozent. Wie kommen Sie auf die Zahl?

Uns geht es nicht um eine starre Quote. Es wäre in manchen Gegenden schon viel damit getan, von Ausländeranteilen in der Größenordnung von bis zu 90 Prozent wegzukommen. Berlin zum Beispiel hat inzwischen sechs G...

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