Schwarzer Kanal
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27.04.2017 / Ausland / Seite 7

Premierminister unter Druck

Pakistan: Die Forderungen nach einem Rücktritt des Regierungschefs werden immer lauter

Thomas Berger

Über dem pakistanischen Premierminister Nawaz Sharif braut sich ein Sturm zusammen. Wegen undurchsichtiger Geschäfte und des Verdachts, große Summen in Steuerparadiese verschoben zu haben, stehen der Premier, seine Familie und die Führung seiner »Pakistanischen Muslimliga (Nawaz)« (PML-N) unter Druck. Unter anderem geht es dabei um den Verkauf von Fabriken und Stahlwerken an verschiedene Golfstaaten sowie den Kauf von Luxusappartements in London – mutmaßlich mit gewaschenen Geld. Erhoben wurden die Vorwürfe gegen Sharif aufgrund von Informationen aus den im April 2016 an die Öffentlichkeit gekommenen »Panama Papers«.

Am vergangenen Donnerstag erging schließlich ein Urteil, über das sich Sharif erleichtert zeigte. Eine aus fünf Richtern bestehende Kammer des Obersten Gerichtshofes (SC) hatte mit drei zu zwei Stimmen eine sofortige Abberufung des Regierungschefs verworfen, statt dessen die Einrichtung eines Sonderermittlungsteams (JIT) verfügt, das die Vorwü...

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