21.04.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Zwischen Revolution und Abwehrkampf

Antifaschisten und Gewerkschaften wollen 1. Mai vor der Vereinnahmung durch Neonazis schützen

Markus Bernhardt

Neofaschistische Splitterparteien werden auch in diesem Jahr den Tag der Arbeit missbrauchen und versuchen, mit sozialer Demagogie und rassistischer Hetze bei der Bevölkerung zu punkten. Zwar gehört die Zeit der Massenaufläufe der extrem rechten Gruppierungen der Vergangenheit an, doch gibt es nach wie vor noch beachtliche Teilnehmerzahlen bei Neonaziaktivitäten zum Tag der Arbeit. Während die NPD am 1. Mai in Essen aufmarschieren will, hat die Partei »Die Rechte« Kundgebungen in ihrer Hochburg Dortmund und zugleich in Erfurt und Halle (Saale) angekündigt. Letzterer steht unter dem Motto »Gemeinsam gegen Kapitalismus, Ausbeutung und Überfremdung«. In Gera will sich die Kleinstpartei »Der III. Weg« unterdessen unter der Parole »Kapitalismus zerschlagen – für Familie, Heimat, Tradition!« in Hör- und Sichtweite zur Gewerkschaftskundgebung des DGB versammeln. »Schon ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass hier eine Bedrohungskulisse gegenüber gewerkscha...

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