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12.04.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Moderat in die nächste Krise

Bundeskanzlerin und Chefs der multilateralen Wirtschaftsinstitutionen wollen mit Handel und privaten Investitionen gegen Ungleichheit vorgehen

Simon Zeise

Es gab einen kurzen Moment der Hoffnung, als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag abend einräumte, dass sie eine »Zunahme der Sorgen um die Globalisierung« erlebe, »weil die Menschen in den einzelnen Ländern weltweit unterschiedlich an bestimmten Entwicklungen partizipieren«. Deshalb wolle die Bundesregierung im Rahmen ihrer G-20-Präsidentschaft für mehr »inklusives Wachstum« plädieren. Wer ein öffentliches Investitionsprogramm erwartete, sollte allerdings enttäuscht werden.

In Berlin kam die Bundeskanzlerin mit den Vorsitzenden der multilateralen Wirtschaftsinstitutionen zusammen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz legten neben Merkel auch die Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, der Generaldirektor der Arbeitsorganisation (ILO), Guy Ryder, der Generaldirektor der Welthandelsorganisation, Roberto Azevêdo, und OECD-Generalsekretär José Ángel Gurría ihre Sicht auf die E...

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