Gegründet 1947 Sa. / So., 19. / 20. Oktober 2019, Nr. 243
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
13.04.2017 / Sport / Seite 16

»Mer wolle de Ball habbe«

Freiburg-Trainer Christian Streich ist eine Ausnahmeerscheinung im Profifußball: Er hat ein politisches Bewusstsein

Rouven Ahl

Es ist schon traurig: Um im Geschäft Profifußball über ein echtes Alleinstellungsmerkmal zu verfügen, reicht es oft schon, eine eigene Meinung zu vertreten – und zwar jenseits der Diskussion, ob das eigene Team nun gut oder schlecht gespielt hat. Daher werden Menschen wie Freiburg-Trainer Christian Streich im Fußballbusiness gerne einmal als »Unikat« oder »Type« bezeichnet. Denn Streich äußerst sich auch gerne zu Dingen, die abseits des Platzes passieren, sei es zu Zivilcourage oder gefährlichen Tendenzen in der Gesellschaft. Und das auch noch in breitestem Alemannisch, dem Dialekt seiner Heimatregion Freiburg.

Seit 2011 trainiert Streich nun die Profimannschaft des SC Freiburg als Chefcoach. Damit ist er aktuell der dienstälteste Trainer in der deutschen Bundesliga. Bis zu seinem Amtsantritt war er ab 1995 im Jugendbereich des SC tätig und assistierte parallel dazu ab 2007 seinen Vorgängern Robin Dutt und Marcus Sorg bei der Betreuung der erste Mannschaft...

Artikel-Länge: 5322 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €