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12.04.2017 / Ausland / Seite 8

»Vucic inszeniert sich als kalter Bürokrat«

Serbien: Proteste gegen den Präsidenten halten an. Demonstranten kritisieren Unregelmäßigkeiten bei Wahl. Gespräch mit Milan Skobic

Hauke Heuer

Seit der Wahl Aleksandar Vucics zum serbischen Präsidenten Anfang April gibt es fast täglich in allen Großstädten des Landes Proteste. An ihnen nehmen Zehntausende Menschen teil. Am Wochenende haben auch Sie in Belgrad demonstriert. Wie war es?

Sehr anstrengend, aber auch aufregend. Wir waren heute etwas weniger Teilnehmer als an den Vortagen. Langfristig müssen wir ein klares Ziel artikulieren, um die Leute zu mobilisieren.

Vucic konnte bei den Präsidentschaftswahlen 55 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich versammeln. Wieso demonstrieren Sie gegen ihn?

Alleine dass Vucic im ersten Wahlgang mit einer absoluten Mehrheit gewählt wurde, zeigt uns, dass in unserem Land einiges falsch läuft. Es gibt viele Gerüchte über Wahlmanipulationen, in einigen Fällen ist aber, soweit ich weiß, auch bewiesen, dass getrickst wurde: Stimmen wurden gekauft und Wähler erpresst. Bei der Registrierung der Wähler gab es Unregelmäßigkeiten. Es gibt natürlich auch noch andere Grü...

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