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12.04.2017 / Inland / Seite 2

»In manchen Ortsteilen fährt kein Bus«

Linke-Kommunalpolitiker wenden sich mit einem offenen Brief an ihre Partei. Die soll den Gemeinden stärker unter die Arme greifen. Gespräch mit Klaus Körner

Johannes Supe

Die Brandenburger Landesregierung aus SPD und Die Linke strebt eine Kreisgebietsreform an. Die Linkspartei soll sich dabei stärker für die Interessen der Bürger einsetzen, fordern Sie zusammen mit zwei Genossen in einem offenen Brief. Erklären Sie doch einmal, was es mit der Kreisgebietsreform auf sich hat.

Das Projekt wird vor allem von der SPD vorangetrieben. Bestehende Kreise, in denen nicht mindestens 175.000 Einwohner leben, sollen zusammengelegt werden. Am Ende würde es in Brandenburg dann noch neun Großkreise geben, zudem die kreisfreie Stadt Potsdam. Doch bei dieser Zusammenlegung wird überhaupt nicht darauf geachtet, ob die Kreise geschichtlich zueinander passen, ob ihre Lage – urban oder ländlich – und damit auch ihre Situation vergleichbar ist. Das hat bereits viele Bürger befremdet.

Die SPD behauptet dabei, das würde Kosten einsparen. Gleichzeitig sagt sie, dass alle Verwaltungsstandorte der jetzigen Kreise erhalten bleiben. Doch das ist sehr un...

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