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11.04.2017 / Feuilleton / Seite 11

Gehirnströme ins Nirgendwo

Wenn Computer das Denken verknüpfen: Andrew Goth weiß in »MindGamers« nicht, was er sagen will

Kai Köhler

Ein Traum von Computerspezialisten aus Silicon Valley, für manche anderen Leute vielleicht ein ungemütlicher Gedanke: Körper, Gehirn und Maschine zu vernetzen und auf diese Weise so etwas wie Unsterblichkeit zu erlangen. Man kann sich streiten, ob das technisch möglich werden kann. Falls ja, wird man sich streiten müssen, wie die Gesellschaft damit umgeht – denn was möglich ist, wird auch gemacht. Auf jeden Fall ist es heute schon ein Thema für den Film.

Andrew Goth zeigt in »MindGamers« einen Haufen freakiger junger Leute, die an der »DxM Academy« forschen; wobei DxM für Deus ex machina steht. Tatsächlich gelingt ihnen ein wissenschaftlicher Durchbruch, der einem Gott aus der Maschine nahekommt. Mittels eines Quantencomputers können sie die Gehirne verschiedener Menschen miteinander verbinden. Das in einem Kopf gespeicherte Bewegungswissen ist im anderen Körper verfügbar: Nichttänzerinnen schweben durch den Ballsaal, Querschnittsgelähmte können wieder geh...

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