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10.04.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Alle gegen Modi

Gegner der hindu-nationalistischen Regierung in Indien wollen bis zur Wahl 2019 breites Bündnis schmieden

Thomas Berger

Es ist so etwas wie eine inoffizielle Stellenanzeige, die derzeit in politischen Zirkeln Indiens kursiert. Wer könnte bei der nächsten nationalen Wahl 2019 als Herausforderer gegen Premierminister Narendra Modi in den Ring steigen – und zwar als Spitzenkandidat eines möglichst breiten Oppositionsbündnisses? Charismatisch und volksverbunden sollte der- oder diejenige sein, frei von Skandalen, zudem in der Lage, einer solchen Allianz nicht nur überzeugend ein Gesicht zu geben, sondern sie als Moderator auch die volle Legislaturperiode zusammenzuhalten. Letzteres vor allem in Hinblick auf die Geschichte ähnlicher Projekte, die immer stark von innerer Zerrissenheit geprägt waren und deshalb meist auch nicht lange hielten – zuletzt die sogenannte Dritte Front, die 1996 bis 1998 regierte.

Außer Frage steht: Der gegenwärtige Mann an der Spitze der indischen Regierung sitzt fest im Sattel, und ihn zu entthronen, wird angesichts aktueller Rahmenumstände und dem Bli...

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