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06.04.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Manager ohne Moral

Studie offenbart skrupelloses Handeln deutscher Unternehmer

Jennifer Weichsler

Das Bild des ehrbaren Kaufmannes habe innerhalb deutscher Unternehmen deutliche Kratzer bekommen, erklärte die Unternehmensberatungsfirma Ernst & Young (EY) am Mittwoch. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat für eine Studie über Wirtschaftskriminalität 4.100 Manager aus Konzernen in 41 Ländern befragt, davon 100 aus der Bundesrepublik.

Hierzulande halten 43 Prozent der Bosse Korruption mittlerweile für weit verbreitet. »Deutsche Manager sind offenbar eher bereit, für ihre eigene Karriere zu unlauteren Mitteln zu greifen als zum vermeintlichen Wohl des Konzerns«, hieß es von EY in einer Pressemitteilung. Fast ein Viertel (23 Prozent) sage von sich, dass sie für ihr berufliches Fortkommen und eine höhere Bezahlung unethisch handeln würden. Mehr als im internationalen Durchschnitt von 21 Prozent und deutlich über dem Mittel in Westeuropa von 14 Prozent. Ebenfalls überdurchschnittlich sei mit zehn Prozent der Anteil derjenigen, die sich vorstellen können...

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