Schwarzer Kanal
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06.04.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

»Die meisten Firmen gehen nach Südostasien«

Chinesische Unternehmen investieren vermehrt im Ausland. Die Regierung will gegensteuern. Gespräch mit Doris Fischer

Simon Zeise

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Unternehmenssteuern zu senken. In China steigen die Produktionskosten. Werden die USA die neue verlängerte Werkbank der Welt?

Trump wirft Beijing unfairen Wettbewerb vor. Wegen des niedrigen Yuan und der billigen Löhne wandere die US-Industrie in die Volksrepublik ab. Nun werden Berichte bekannt, wonach Unternehmen in die USA abwandern, weil sie sagen, dort sei es günstiger. Das widerspricht sich erst mal. Die Statistiken zeigen ein Wachstum an chinesischen Investitionen im Ausland. Billigere Produktion ist nicht der Antrieb dahinter, sondern es sind der Zugriff auf billige Rohstoffe oder die größere Nähe zum Markt. In einzelnen Industrien in China ist es in der Tat so, dass es für die Unternehmen nicht unbedingt sinnvoll ist, im eigenen Land zu produzieren, weil die Lohnkosten nicht mehr so niedrig sind und sie relativ hohe Steuern zahlen. Wenn diese dann für einen Markt wie in den USA produzieren, müssen sie...

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