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04.04.2017 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Mit dubiosen Verbündeten

Gerard Coyne will Chef der britischen Gewerkschaft Unite werden. Unterstützt wird er von einer rechtsbürgerlichen Zeitung und von Neofaschisten

Christian Bunke, Manchester

Soll sich die Gewerkschaft jeder politischen Aktion enthalten? Diese Frage stellt sich derzeit den Mitgliedern der britischen Unite. Seit dem 26. März sind 1,4 Millionen Gewerkschafter dazu aufgerufen, einen neuen Vorstand sowie einen neuen Generalsekretär für die kommenden fünf Jahre zu wählen. Die per Briefwahl durchgeführte Abstimmung dauert noch bis zum 19. April. Am 28. April soll das Ergebnis bekanntgegeben werden.

Es handelt sich um eine Richtungswahl für Unite. Auf der einen Seite steht Len McCluskey, der bisherige Amtsinhaber. Er wird von der »Vereinigten Linken« innerhalb der Gewerkschaft unterstützt, die auch eine Liste für die Vorstandswahlen aufstellt. Sein Gegenspieler auf der anderen Seite ist Gerard Coyne, der sich als »unpolitischer Kandidat« präsentiert, dem es »um die Gewerkschaftsmitglieder, nicht um die Parteipolitik geht.«

Unite ist Großbritanniens größte Industriegewerkschaft. Ihre Mitglieder arbeiten in der Automobilindustrie, der Ba...

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