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04.04.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Krise beim harten Stoff

Konkurrenz, Unterwanderung, unklare Herkunft: Antwerpen ist Zentrum des globalen Diamantenhandels. Die Position ist in Gefahr

Hoekman

Antwerpen ist seit Jahrhunderten Hochburg der Diamantenschleifer. Doch die Unternehmen bekommen zunehmend Probleme, Bankkonten zu eröffnen. Geldwäsche und Steuerhinterziehung haben der Branche einen schlechten Ruf eingebracht. »Was uns die Betriebe an Vorschlägen machen, wie wir ihr Risiko besser kontrollieren können, reicht nicht aus«, klagte die Interessenvertretung des belgischen Finanzsektors, »Febelfin«, vergangene Woche gegenüber dem Wirtschaftsblatt De Tijd. Die Industrie- und Hafenstadt an der Schelde fürchtet deshalb um den Rang als wichtigster Handelsplatz für den härtesten natürlichen Mineralstoff. 84 Prozent des Welthandels mit Rohdiamanten und die Hälfte der Geschäfte mit geschliffenen Steinen laufen über Flanderns Metropole. Das ergibt fünf Prozent des belgischen Exportvolumens. Aber die Konkurrenz ist größer geworden: Mumbai, Hongkong und Tel Aviv kämpfen ebenfalls um Marktanteile.

Besonders Dubai hat in den letzten Jahren aufgeholt. Die Ver...

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