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04.04.2017 / Ausland / Seite 8

»Die türkische Flagge steht für Aggression«

Rojava in Syrien: Der kurdische Militärrat hält Kontakt zu den Russen, den USA und zur Landesregierung. Gespräch mit Salih Muslim

Hüseyin Dogru

Zur Zeit stehen Sie in Manbidsch in Syrien in Kontakt mit Russen, US-Amerikanern sowie der syrischen Regierung und arbeiten mit den Genannten zusammen. Wohin wird dies führen?

Vor allem im Süden von Manbidsch kämpfen momentan alle gegen den IS. Die Präsenz der türkischen Kräfte gefährdet jedoch diese Zusammenarbeit, denn sie sind unerwünschte Besatzer. Außerdem haben sie eine enge Verbindung zu terroristischen Organisationen vor Ort. Dort wo die türkischen Kräfte eine Bedrohung darstellen, gibt es eine partielle Zusammenarbeit und Koordinatio mit Russen und US-Amerikanern. In diesem Kontext hat der Militärrat von Manbidsch Kontakt zu ihnen. Die syrischen Kräfte sind vor allem im Süden der Stadt stationiert. Sie mischen sich nicht aktiv in die Ereignisse ein.

Die amerikanischen Truppen in der Region Rojava nehmen immer mehr zu.

Um das einzuordnen, möchte ich noch einmal betonen, dass die türkischen Truppen dort nichts verloren haben. Sie können sich mit der s...

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