25.03.2017 / Ausland / Seite 6

Ankara will Kreuz setzen

Parlamentswahlen in Bulgarien sind von Spannungen mit Türkei geprägt

Roland Zschächner

Am Sonntag sind die Bulgaren aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Allen Umfragen nach wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der sozialdemokratischen BSP und der rechtskonservativen »Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens« (Gerb) des ehemaligen Premierministers Bojko Borissow geben. Beiden Parteien werden um die 30 Prozent der Stimmen vorhergesagt, wobei die Gerb mit einem leichten Vorsprung gelistet werden.

Außerdem sollen laut einer Erhebung des Umfrageinstitutes Alpha drei weitere Parteien den Sprung über die Vierprozenthürde schaffen: Mit rund neun Prozent können die »Vereinigten Patrioten« rechnen, ein Bündnis von nationalistischen und faschistischen Gruppierungen. Knapp dahinter würde die Partei der türkischen Minderheit, die »Bewegung für Demokratie und Freiheit« (DPS), folgen. Mit um die sieben Prozent kann der im Pharmazie- und Petroleumgeschäft aktive Oligarch Wesselin Mareschki rechnen, der mit »Wolja« eine eigene Wahloption ...

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