21.03.2017 / Sport / Seite 16

Schaut ihn euch an

Das war das Tennisturnier von Indian Wells

Peer Schmitt

In seiner letztjährigen Ausgabe war das Turnier von Indian Wells mal wieder schwer von Skandalen überschattet worden, hausgemachten (der erzwungene Rücktritt des damaligen Turnierdirektors Raymond Moore wegen übler sexistischer Äußerungen) sowie fremdgemachten (Scharapowa-Doping-Pressekonferenz in Los Angeles im direkten Vorfeld).

Das gab kein gutes Bild für ein Turnier, das immerhin den Anspruch erhebt, nach den vier Majors das wichtigste der Welt zu sein. Der neue Turnierdirektor, es ist tatsächlich kein geringerer als Wahlkalifornier Tommy Haas, hatte besseres Geschick. Kaum drohten die Dinge, auch nur leicht aus dem Ruder zu laufen, so etwa als Nick Kyrgios wegen einer Magenerkrankung quasi über Nacht nicht zu seinem Viertelfinale gegen Roger Federer antreten konnte, griff Haas einfach selbst zum Schläger und absolvierte gewissermaßen als Lückenbüßer einen spontanen Schaukampf gegen den kanadischen Doppelspezialisten Vasek Pospisil (in dem dieser dann ...

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