18.03.2017 / Ansichten / Seite 8

Ruhiger Rüsten

Von der Leyens Wehrhaushalt

Jörg Kronauer

Zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Bundeswehr ausgeben? Ja, bitte – das ist das Mantra, das man seit Monaten aus der Bundesregierung hört. Ursula von der Leyen hat es nun auf ein klares »Ja, aber« erweitert. Prinzipiell sei es richtig, den Militäretat drastisch zu erhöhen, »weil die Bundeswehr dringend einen Modernisierungsschub braucht«, bekräftigte die Wehrministerin am Freitag. Dürre Haushaltszahlen reichten als Bemessungsgrundlage allerdings nicht aus. Denn ist es nicht so, dass manche NATO-Staaten – Deutschland etwa – einen signifikanten Beitrag zu den Einsätzen, den Manövern und den sonstigen praktischen Tätigkeiten des Kriegsbündnisses leisten? Soll das wirklich unberücksichtigt bleiben, indem man den Beitrag zur Militarisierung nur am Fetisch der Zweiprozenthürde bemisst? Nein, meint von der Leyen – und schlägt einen »Aktivitätsindex« vor, der zum Beispiel die »Teilnahme an Einsätzen und Üb...

Artikel-Länge: 2861 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe