16.03.2017 / Ausland / Seite 7

Vorwürfe widerlegt

UN-Kommission entlastet syrische Kurden von durch »Menschenrechtsorganisation« erhobener Anschuldigung der ethnischen Säuberung

Nick Brauns

Kurdische Milizen in Sy­rien haben keine ethnischen Säuberungen begangen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchungskommission beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UNHRC) in ihrem am Montag veröffentlichten Bericht über Menschenrechtsverletzungen in Syrien. Während die Untersuchungskommission sowohl syrischen Regierungskräften als auch bewaffneten Oppositionsgruppen schwere Menschenrechtsverletzungen vorwirft, widerlegt sie Anschuldigungen von Amnesty International (AI) und anderen »Menschenrechtsorganisationen«, die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) hätten die arabische Bevölkerung gezielt vertrieben.

Die UN-Kommission habe keinerlei Beweise dafür gefunden, dass die YPG oder das um sie herum gebildete Bündnis Syrisch-Demokratische Kräfte (SDK) jemals arabische Gemeinsch...

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