13.03.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Projekt mit Zukunft

Kubas Sonderwirtschaftszone an der Bucht von Mariel wächst. In Havanna zogen am Donnerstag Regierung und Betreiber eine positive Bilanz

Volker Hermsdorf

Die Anfang 2014 in Kuba eröffnete Sonderwirtschaftszone von Mariel (ZEDM) wird nach mühsamem Start zu einem bedeutenden Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung der Insel und der Region. Mit den fünf jüngsten Investitionsvorhaben ausländischer Unternehmen hat sich die Zahl der Firmen, die dort eine Niederlassung unterhalten, im März auf 24 erhöht. Wie der für die Bewertung von Anlagen in der Zone zuständige Direktor, Oscar Pérez, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Havanna mitteilte, entstehen durch die Projekte über 4.000 neue Arbeitsplätze direkt in Mariel. Bisher hätten neben einheimischen Unternehmen auch Anleger aus zehn weiteren Ländern in der Sonderwirtschaftszone investiert. Pérez erklärte, dass der kubanische Staat für die weitere Entwicklung des Areals und den Ausbau der Infrastruktur jährlich Mittel im Umfang von 300 Millionen Dollar bereitstelle.

Drei der fünf neuen Unternehmen in Mariel kommen aus Europa. Dazu gehören die auf die Hers...

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