Gegründet 1947 Donnerstag, 27. Juni 2019, Nr. 146
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
13.03.2017 / Inland / Seite 5

Sperrige Gesprächspartner

Konzernvertreter halten Beschäftigte bei Tarifverhandlungen in der Stahlindustrie hin: Noch kein Angebot für den Osten, Offerte für Nordwesten laut IG Metall »mickrig«

Claudia Wrobel

Die Verhandlungen für die Stahlindustrie gestalten sich zäh: In der vergangenen Woche legten nach Angaben der Industriegewerkschaft Metall mehr als 7.500 Beschäftigte in Nordwestdeutschland die Arbeit nieder – am Freitag allein im niedersächsischen Salzgitter 2.000 Arbeiter des gleichnamigen Stahlwerks. »Wir werden die Warnstreiks in der kommenden Woche mit gleicher Intensität fortführen und gehen davon aus, dass die Arbeitgeber nach diesen Tagen der Unruhe wie in der Vergangenheit zu konstruktiver Tarifpolitik zurückkehren«, sagte Knut Giesler, IG Metall-Verhandlungsführer für die nordwestdeutsche Stahlbranche laut Erklärung vom Freitag.

Grund für den Unmut der 72.000 Beschäftigten der Branche in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen ist die unnachgiebige Position des Arbeitgeberverbands Stahl. Dieser hat in der zweiten Verhandlungsrunde am 6. März vorgeschlagen, die Entgelte um 1,3 Prozent zu erhöhen bei einer Laufzeit von 15 Monaten. Für die IG ...

Artikel-Länge: 4761 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €