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06.03.2017 / Inland / Seite 2

»Elementarer Teil der Hochschule«

In Berlin wollen Gewerkschaften den Tarifvertrag für die studentischen Beschäftigten neu verhandeln. Ein Gespräch mit Matthias Neis

Claudia Wrobel

Berlin ist noch immer das einzige Bundesland, in dem es überhaupt einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte gibt. Im April soll dieser, nach jahrelangen Bemühungen der Gewerkschaften, endlich neu verhandelt werden. Wie kam es überhaupt dazu, dass Berlin solch eine Absicherung hat?

In anderen Orten gab es zwar Initiativen, Tarifverträge durchzusetzen, aber die waren bisher noch nicht von Erfolg gekrönt. In Berlin gibt es ihn schon seit 1979, und es war der besonderen Situation in Westberlin geschuldet, wo alles ein bisschen anders lief als anderswo. Man hatte ein Stu­dienmodell, in dem viel selbst gesteuert werden konnte, das Berliner Tutorenmodell. Das hat man durch den Tarifvertrag absichern wollen. Dann gab es noch mal einen großen Streit um diesen Tarifvertrag im Jahr 1986, als er vom Land gekündigt wurde. Er musste in einem mehrwöchigen Tutorenstreik erstritten werden. Dieser »TV Stud II« besteht im wesentlichen unverändert seitdem fort.

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