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25.07.2002 / Ansichten

Streik bei privaten Busunternehmen in Hessen: Ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit utopisch?

jW sprach mit Harald Wagner, Gewerkschaftssekretär bei ver.di in Frankfurt/Main

Daniel Behruzi

F: Seit einigen Tagen streiken die Fahrer privater Busunternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Worum geht es?

Darum, daß die Fahrer privaten Busunternehmen in der Region etwa 20 bis 25 Prozent weniger verdienen als ihre Kollegen bei den städtischen Busgesellschaft. Dieser Abstand muß verringert werden. Wir fordern eine deutliche Anpassung der Löhne bei den privaten Busunternehmen in Richtung öffentliche.

F: Was heißt das konkret?

Uns liegt im Moment ein Angebot der Arbeitgeber vor, den hessenweiten Basistariflohn auf 9,22 Euro zu erhöhen und eine Ballungsraumzulage für die Rhein-Main-Region von 30 Cent zu zahlen. Das ist uns zu wenig. Wir wollen 1,30 Euro Ballungsraumzulage. Darüber hinaus fordern wir den Einstieg in ein 13. Monatsgehalt. Bisher gibt es bei den privaten Busunternehmen keinerlei Jahressondervergütung.

F: Wäre es nicht richtig, für eine vollständige Angleichung an das Tarifniveau des öffentlichen Dienstes einzutreten, um die Billigkon...







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