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25.07.2002 / Inland

IBM bleibt stur

Der Technologiekonzern weigert sich, Tarifverhandlungen mit ver.di und IG Metall zu führen

Daniel Behruzi

»Ein Betrieb - eine Gewerkschaft«, so lautet ein alter gewerkschaftlicher Grundsatz, der jedoch in vielen Unternehmen längst nicht mehr gilt. Bei IBM Deutschland schon seit den frühen 90er Jahren nicht mehr. Damals war der Konzern aus dem Unternehmerverband, der noch mit der zum DGB gehörenden IG Metall verhandelte, ausgetreten und hatte für alle Dienstleistungsstandorte mit der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft (DAG) einen Haustarifvertrag geschlossen. Seither waren die Beschäftigten des Unternehmens in zwei konkurrierenden Gewerkschaften organisiert.

Durch die Gründung der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Sommer letzten Jahres, die mit dem Eintritt der DAG in den DGB einherging, ergab sich die Möglichkeit, die aus Sicht der Beschäftigten unsinnige Spaltung der Belegschaft zu überwinden. Die Einzelgewerkschaften riefen das nach den Statuten des DGB für solche Fälle vorgesehene Schiedsgericht an. Dieses entschied am 12. Dezember: »IG...

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