27.02.2017 / Ausland / Seite 7

Gerangel um den künftigen Kurs

Zukunft der Beziehungen zwischen Washington und Havanna unklar. US-Abordnungen in Kuba

Volker Hermsdorf

Fünf Wochen nach Amtsantritt von Donald Trump ist auch dessen Politik gegenüber Kuba noch immer nicht berechenbar. Während der US-Präsident einerseits mit markigen Sprüchen auf die Regierung in Havanna verbal eindrischt, versuchen andere Politiker und Wirtschaftsvertreter, die Beziehungen weiter zu verbessern. Dabei geht es auch darum, welche unter Barack Obama abgeschlossenen Verträge Bestand haben werden.

In einem Fall scheint die Entscheidung bereits gefallen zu sein. Die US-Administration schickte seit Mitte Januar mehr als 680 Kubaner auf die Insel zurück. Grundlage dafür ist ein noch unter Obama abgeschlossener Vertrag über Migrationsfragen. Nach monatelangen Verhandlungen mit den Vertretern Havannas hatte Washington zugestimmt, eine aus dem Jahr 1995 stammende und unter dem Begriff »Nasser Fuß, trockener Fuß« bekanntgewordene Sonderregelung abzuschaffen. Diese hatte Kubanern, die einen Fuß auf das US-Festland gesetzt hatten, ein dauerhaftes Bleiber...

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