25.02.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Für Menschenrechte in Kiew

Aktivistinnen werben in Berlin um internationale Unterstützung gegen Etablierung eines Polizeistaates durch Kiew

Yunus Cetin

Der frühere ukrainische Ministerpräsident Mykola Asarow war am Mittwoch in Berlin – allerdings nicht physisch, sondern nur virtuell. Noch immer gilt das am 6. März 2014 gegen ihn verhängte Einreiseverbot. Heute leitet Asarow das »Komitee zur Rettung der Ukraine«, das sich im Sommer 2015 konstituiert hat. Es unterstützt alle Bemühungen inner- und außerhalb der Ukraine, um dem Land Frieden und Stabilität zurückzugeben.

Zu diesen Anstrengungen gehörte auch eine Reise von drei Menschenrechtsaktivistinnen, die in dieser Woche die deutsche Hauptstadt besucht haben. Elena Bondarenko, Leiterin des Koordinationszentrums »Freies Wort«, die Direktorin des Instituts für Rechtspolitik und Sozialschutz, Irina Bereschna, und Olena Bereschna von der Antifaschistischen Liga für Menschenrechte – drei in Kiew ansässige Institutionen – wollten die deutsche Öffentlichkeit über die Lage in der Ukraine informieren. Beobachter registrieren dort mit Sorge den Abbau demokratisc...

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