Der Schwarze Kanal
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24.02.2017 / Ausland / Seite 6

Trumps Visionen

Die Zweistaatenlösung ist eine Lüge – und doch die einzige Chance der Palästinenser

Norman Paech

Im Palästina-Konflikt spürt der neue US-Präsident Donald Trump Boden unter den Füßen. Er weiß, dass diese Realität vom israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und seinem radikalen Kabinett von Siedlerfreunden definiert wird und die Annexion des Westjordanlandes bedeutet. Und er weiß, dass daran weder sein Vorgänger Barack Obama noch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel oder irgendein anderer europäischer Politiker etwas ändern konnte oder wollte. Deshalb verabschiedet sich Trump von der Zweistaatenlösung. Diese ist im Laufe der Jahrzehnte ohnehin zu einer Lüge verkommen, hinter der die internationale Politik nur ihre Ohnmacht und ihren Unwillen versteckt.

Trump ist also zumindest ehrlich, verschiebt den Konflikt aber nur und löst ihn in keiner Weise. Denn Trump akzeptiert damit einen jüdischen Apartheidstaat, den die Israelis und ihre internationalen Freunde immer noch eine Demokratie nennen. Dass Trumps neue UN-Botschafterin Nikki Haley dennoc...

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