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21.02.2017 / Inland / Seite 2

»Angst, die NATO könnte unter die Räder kommen«

Auf der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz vergewissern sich westliche Politiker, wie überlegen ihre Länder sind. Ein Gespräch mit Alexander S. Neu

Johannes Supe

Wie im vergangenen Jahr haben Sie auch diesmal wieder als Mitglied des Verteidigungsausschusses an der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz teilgenommen. Über deren Inhalte ist bislang vor allem bekannt, dass die Vertreter der USA auf eine Erhöhung der Rüstungsausgaben von NATO-Ländern drängen. Der russische Außenminister soll hingegen von einer »postwestlichen Weltordnung« gesprochen haben. Gab es weitere wichtige Themen?

Es waren im wesentlichen diese beiden. Bleiben die USA ein »verlässlicher Partner« der europäischen NATO-Staaten? Und wenn ja: Welchen Preis hat das? Das wurde auf der Sicherheitskonferenz gefragt. Im Windschatten dieser Debatte hielt der russische Außenminister Sergej Lawrow seine Rede, in der er auch vom Ukraine-Konflikt sprach.

Dass über die Aufstockung der Militärbudgets gesprochen wurde, ist aber kein Novum. Schon 2002 wurde darüber debattiert, dass die Ausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts der jeweiligen NATO-Staa...

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