22.07.2002 / Titel

Abkassiert und an die Wand gesetzt

Bankgesellschaft Berlin ist pleite und will Regionalbank werden

Till Meyer

Die Berliner Bank wird aufgelöst. Sämtliche Filialen des Instituts in der Hauptstadt und im übrigen Bundesgebiet werden geschlossen. Dichtgemacht werden auch die Zweigstellen der Allbank, auch sie, wie die Berliner Bank, ein Tochterunternehmen der Bankgesellschaft Berlin (BGB). Im Ergebnis dessen verlieren 2000 Beschäftigte per betriebsbedingter Kündigung bundesweit ihren Job.

Bis zum Jahresende wird es bei der BGB auch in Berlin 2000 Entlassungen geben. Damit sollen 300 Millionen Euro eingespart werden, so der Vorstandsvorsitzende der Bankgesellschaft, Hans-Jörg Vetter, am späten Freitagnachmittag auf der BGB-Hauptversammlung. Auch einzelne Filialen der Berliner Sparkasse werde man schließen müssen, denn die BGB, so Vetter, solle von einer weltweit agierenden Bank zu einer Regionalbank zurechtgestutzt werden.

Nach tumultartigen Szenen in den Vormittagsstunden wurde es am Nachmittag auf der Hauptversammlung zwar ruhiger, aber dennoch ging es hart ...



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