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15.02.2017 / Inland / Seite 5

An der Schule brennt’s

Gewerkschaften riefen zu Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder. Wie aber sieht so ein Ausstand aus? Ein Besuch in Bremen

Johannes Supe

Am Dienstag kurz vor 8 Uhr steigt Rauch vom Schulgelände auf. Etwa 20 Mitarbeiter der Allgemeinen Berufsschule in Bremen haben ein Feuer entfacht. Sie wollen es warm haben während des Streiks. Jetzt prasseln die Flammen in einer kleinen Tonne. Der Schulleiter schaut missmutig vorbei – aber nimmt die Wärmestelle hin. Schließlich sind ihm die Beschäftigten dieses Mal entgegengekommen: Bei einem Ausstand vor zwei Jahren hatten die Angestellten die Türen noch mit Vorhängeschlössern abgesperrt.

Diesmal traten mehrere hundert Angestellte des Landes Bremen in den Ausstand. Insbesondere die Belegschaften von Schulen folgten dem Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und von ver. di. Hintergrund ist das Ringen um den Tarifvertrag der Länder (ohne Hessen). Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Lohn, die Länder verweigern sich dem bislang. Am Donnerstag wird die dritte Verhandlungsrunde beginnen.

Etwa 100 Menschen arbeiten an mehrer...

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