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11.02.2017 / Ausland / Seite 7

Nur einer lacht

Südafrikas Präsident Jacob Zuma will schwarze Kapitalisten fördern. Sicherheitskräfte prügeln linke Oppositionspolitiker aus dem Parlament

Christian Selz, Kapstadt

Als Südafrikas Präsident Jacob Zuma am Donnerstag abend seine Rede zur Lage der Nation begann, war deren wirklicher Zustand bereits offenbart. 80 Minuten lang hatte allen voran die linke Oppositionspartei Economic Freedom Fighters (EFF) mit unzähligen Anträgen zur Geschäftsordnung versucht, den Auftritt des Staatschefs zu verhindern. Zuma, dem das Verfassungsgericht im vergangenen Jahr bescheinigt hatte, im Zusammenhang mit dem Ausbau seines privaten Landsitzes mit Steuergeldern die Verfassung verletzt zu haben, sei »verfault bis zum Kern«, erklärte der EFF-Vorsitzende Julius Malema. Parteisprecher Mbuyiseni Ndlozi bezeichnete Zuma als »konstitutionellen Delinquenten«. Schließlich prügelten Sicherheitskräfte die EFF-Abgeordneten aus dem Saal. Die Parlamentarier der größten Oppositionspartei Democratic Alliance (DA) verließen anschließend aus Protest gegen den Einsatz von Pfefferspray in der Besuchergalerie ebenfalls ihre Plätze. »Fickt euch« und »verdammt...

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