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11.02.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Bock lässt Bock die Treuhand untersuchen

Otto Köhler

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der 1990 als Kanzleramtsminister Helmut Kohls den für die DDR-Bürger ruinösen Einigungvertrag aushandelte, hat das Institut für Zeitgeschichte beauftragt, die Arbeit der Treuhandanstalt zu untersuchen. Das wurde jetzt durch einen Artikel des Bochumer Historikers Constantin Goschler bekannt, der am 24. Januar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Deutschland veröffentlicht und bisher weder bestätigt noch dementiert wurde.

»Wer die Akten hat, hat auch das Sagen«, erklärte Goschler und erläuterte: »Ein heißes Eisen der Zeitgeschichte wartet auf seine Erforschung: die zwischen 1990 und 1994 von der Treuhandanstalt durchgeführte Privatisierung des volkseigenen Vermögens der DDR. Bis heute kollidieren zwei Betrachtungsweisen. Handelte es sich um den ruinösen Ausverkauf des Ostens, der die einen reich machte und den anderen Massenarbeitslosigkeit und Deindustrialisierung bescherte? Oder blickt man zurück auf den altern...

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