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06.02.2017 / Politisches Buch / Seite 15

Kommunisten rehabilitiert

Österreichischer Gewerkschaftsbund räumt mit Legenden zum Oktoberstreik 1950 auf

Simon Loidl

Der Oktoberstreik des Jahres 1950 war eines der zentralen Ereignisse der politischen Geschichte im Jahrzehnt nach der Befreiung Österreichs vom NS-Faschismus. Die Reaktion auf die Proteste gegen die sogenannten Lohn-Preis-Abkommen der Regierung wurden für die Sozialdemokratie zu einem Prüfstein dafür, wem ihre Loyalität galt – der Arbeiterklasse oder einem angenommenen wirtschaftlichen Gesamtinteresse des Staates. Die Spitzen von SPÖ und Österreichischem Gewerkschaftsbund (ÖGB) entschieden sich für letzteres und unterstellten den Streikenden, eine kommunistische Machtübernahme vorzubereiten. Eine über Jahrzehnte fortwirkende Legende war geboren.

Die »Lohn-Preis-Abkommen« waren Generaltarifverträge bei gleichzeitigen Maßnahmen zur Preisstabilisierung. Sie sollten inflationären Entwicklungen entgegenwirken, hatten aber zur Folge, dass Teuerungen durch geringe Lohnerhöhungen auf die Lohnarbeitenden abgewälzt wurden. Dagegen entwickelten sich im Herbst 1950 Ma...

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