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06.02.2017 / Inland / Seite 5

Drehzahl erhöht

Erstes Unternehmen verklagt VW auf Schadensersatz. Patriarch Piëch hält Vorwürfe gegen Winterkorn aufrecht. Debatte um Managerboni

Simon Zeise

Folgen hatten die Manipulationen von Dieselfahrzeugen bei Volkswagen bisher nur für die Umwelt. Die Wolfsburger Pkw-Produzenten haben von den Betrügereien sogar profitiert. Sie haben so viele Autos verkauft wie noch nie, Dauerkonkurrent Toyota wurde 2016 als Weltmarktführer abgelöst. Möglich ist das, weil die Politik sich schützend vor den Konzern stellt. Während VW in den USA bereits rund 22 Milliarden Euro zur Umrüstung von Fahrzeugen und zur Begleichung von Schadensersatzklagen in die Hand nehmen musste, kam VW hierzulande bislang ungestraft davon. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte im Dezember 2015 aus einem Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) handschriftlich das Kapitel zur »Prüfung der Einführung einer Musterfeststellungsklage« getilgt. »Lehnen wir ab!!! Komplett streichen«, hatte Dobrindt auf den Entwurf gekritzelt, berichtete die Süddeutsche Zeitung am 18. Oktober 2016. Deshalb können Käufer der frisierten Diesel-P...

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