06.02.2017 / Inland / Seite 4

These vom Einzeltäter

Antifaschisten kritisieren, NRW-Landesregierung gehe dem Attentat in Düsseldorf-Wehrhahn nicht auf den Grund

Markus Bernhardt

Rund 100 Antifaschisten haben am Freitag abend ihre Forderung erneuert, den bereits im Jahr 2000 verübten Bombenanschlag am S-Bahnhof Wehrhahn in Düsseldorf lückenlos aufzuklären. Mehr als 16 Jahre nach dem Attentat, durch das zehn Menschen, die meisten jüdischen Glaubens, aus Osteuropa, verletzt worden waren und eine Frau ihr ungeborenes Baby verloren hatte, nahm die Polizei am vergangenen Mittwoch den Neonazi Ralf S. fest.

Auf der Kundgebung, die in unmittelbarer Nähe zum damaligen Tatort stattfand und die vom Bündnis »Düsseldorf stellt sich quer« organisiert worden war, warnten mehrere Redner davor, den Bombenanschlag als die Tat eines einzelnen abzutun. Der stellvertretende Landesvorsitzende der Partei Die Linke, Jasper Prigge, sprach sich für die »Neueinsetzung eines Untersuchungsausschusses im NRW-Landtag nach der Landtagswahl« aus, der »rechtsterroristische Netzwerke, die in NRW aktiv waren und sind« beleuchten solle. Trotz der anhaltenden Gewalt in...

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