03.02.2017
Eine Geburt in Berlin
Von Eike Stedefeldt
Damit fängt der Abend an, mit »Pressen, pressen, pressen!« Das Baby heißt Margot, doch wartend auf die Nachgeburt erschrickt die Hebamme: »Oje, da ist ja noch einer drin.« Und will, als er endlich raus ist, weder atmen noch schreien. Der rettende Schlag der Hebamme auf den Po schenkt nach Ansicht der Mutter ihrem Sohn »die frühe Sensibilisierung eines später in besonderer Weise empfindsamen Körperteils«. Dessen Einsatz durchzieht die gesamte Vorlage des Stücks »Und ...
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