03.02.2017 / Inland / Seite 4

»Als wären wir die Gefahr«

Uni in Frankfurt am Main bekam wegen Veranstaltung kurdischer Studierender kalte Füße

Gitta Düperthal

Eine von Studierenden der »Frankfurt University of Applied Sciences« (UAS) organisierte Podiumsdebatte unter dem Motto »Wieso will die Türkei keinen Frieden in Kurdistan?« hätte am Mittwoch abend in besagter Hochschule stattfinden sollen. Wenige Stunden vor Beginn musste sie aber ins »Internationale Zentrum« der Mainmetropole verlegt werden, weil das Präsidium der UAS die Veranstaltung in ihren Räumlichkeiten verboten hatte. Dennoch waren rund 50 Menschen gekommen, um sich über die Unterdrückung von Intellektuellen, Oppositionellen, Kurdinnen und Kurden sowie die Gleichschaltung der Medien in der Türkei zu informieren. Am Rande sollte diskutiert werden, inwieweit sich dortige Repression auf prokurdische Aktivistinnen und Aktivisten hierzulande ausweitet – was aus gegebenem Anlass Hauptthema wurde.

Empört stellten Studierende der UAS und des YXK (Verband der Studierenden aus Kurdistan) fest, dass sie zum wiederholten Mal mit einer Filmvorführung und Deb...

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