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24.01.2017 / Ausland / Seite 7

Neue Spannungen in Nahost

Trump erwägt Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem. Palästinenser protestieren

Gerrit Hoekman

In der palästinensischen Westbank formiert sich der Widerstand gegen eine mögliche Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem. Wie die britische Nachrichtenseite Middle East Eye berichtete, protestierten am Donnerstag und Freitag in Ramallah und weiteren Orten mehrere hundert Menschen gegen die geplante Provokation des neuen US-Präsidenten Donald Trump. »Hände weg von Jerusalem!« stand auf den Transparenten oder »Trump, verschone die Heilige Stadt mit deinem Rassismus!«

Israel hat Jerusalem im Jahr 1980 annektiert und zu seiner »ewigen und unteilbaren Hauptstadt« erklärt. Allerdings wurde dies bis heute von keinem anderen Staat anerkannt. International betrachtet, ist Tel Aviv somit weiterhin die Hauptstadt und Standort der meisten ausländischen Botschaften. Die USA wären das erste Land, das seine diplomatische Vertretung nach Jerusalem verlegt und damit Jerusalem als Teil Israels anerkennt. Wie die Onlineausgabe der israelischen Tageszeitung Jedioth Ahrono...

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