24.01.2017 / Schwerpunkt / Seite 3

Schlechte Verlierer

Und was sie wegen der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten fürchten

Diana Johnstone

Waren bereits die Präsidentschaftswahlen 2016 eine nationale Schande, ist die Reaktion der Verlierer ein noch peinlicheres Schauspiel. Es sieht so aus, als könnte die politische Maschinerie hinter Hillary Clinton eine Wahlniederlage nicht verkraften. Woran liegt das?

Weil sie entschlossen sind, die Hegemonie des »einzigartigen« Amerika der ganzen Welt aufzuzwingen, dafür militärgestützte Regime-Changes nutzend, und Donald Trump ihre Pläne ruiniert zu haben scheint. Das westliche Establishment, setzt sich, grob gesehen, aus neokonservativen Ideologen, liberalen Interventionisten, den Finanzmächten, der NATO, den Mainstreammedien sowie US-amerikanischen und westeuropäischen Politikern zusammen. Zusammen beabsichtigten sie, den Nahen und Mittleren Osten im israelischen und saudi-arabischen Interesse umzugestalten und das impertinente Russland zu zerschlagen. Angesichts der Vorstellung, dass ihr gemeinsames Globalisierungsprojekt von einem ignoranten Eindr...

Artikel-Länge: 11867 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe