21.01.2017 / Ausland / Seite 6

Nägel mit Köpfen

Moldaus Präsident Igor Dodon besucht Moskau und will Transnistrien-Konflikt lösen

Reinhard Lauterbach

Der moldauische Präsident Igor Dodon hat in dieser Woche wie angekündigt seinen ersten Auslandsbesuch in Moskau abgestattet. In seinen Gesprächen mit russischen Regierungsvertretern ging es ihm um zwei große Themen: die Wiederbelebung des moldauisch-russischen Handels und Ansätze zur Lösung des Transnistrien-Konflikts. Offenbar im Bewusstsein russischer Unterstützung kündigte Dodon auch ein härteres Vorgehen gegen die »proeuropäischen« politischen Kräfte an.

Schon vor seinem Russlandbesuch hatte Dodon einige symbolische Schritte unternommen. So kritisierte er das 2014 abgeschlossene Assoziierungsabkommen Moldaus mit der EU als »voreilig abgeschlossen« und kündigte »Nachverhandlungen« an. Und er entließ den Verteidigungsminister, weil dieser »entgegen dem Neutralitätsgebot der Verfassung mit der NATO angebandelt« habe. Schließlich entzog er dem rumänischen Expräsidenten Traian Basescu die erst im Oktober 2016 verliehene moldauische Staatsbürgerschaft. Denn ...

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