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10.01.2017 / Inland / Seite 5

Werksschließungen als Option

Medienbericht: Bombardier erwägt Produktionseinstellung an mindestens zwei Standorten in der BRD. Chef des Zugherstellers zum Rapport in Berlin

Jana Frielinghaus

In internen Papieren reden Manager Klartext. Am Montag zitierte das Handelsblatt aus Dokumenten, denen zufolge alle sieben deutschen Werke des kanadischen Schienenfahrzeugherstellers Bombardier Transportation (BT) in reine Entwicklungszentren umgewandelt werden könnten. Der Bau der Züge soll demnach künftig in anderen Ländern stattfinden. Vor einem Monat hatte dieselbe Zeitung berichtet, dass BT allein in Deutschland 2.500 der derzeit noch 8.500 Arbeitsplätze abbauen will.

Besonders gefährdet sind dabei offenbar die sächsischen Standorte. In dem internen Papier ist laut Zeitungsbericht davon die Rede, dass in den nächsten Monaten die »Kernkompetenzen« jedes Werks unter die Lupe genommen werden, »dazu gehört auch die Prüfung von Schließungen von Standorten, insbesondere Görlitz und Bautzen«. In Görlitz arbeiten fast 2.000 Menschen für Bombardier, in Bautzen 1.150.

Michael Fohrer, Deutschlandchef von BT, versicherte unterdesse...

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