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05.01.2017 / Medien / Seite 15

Ungarische Medienrhapsodie

Geschäftsleute der Linken versuchen Meinungsmacht von Anhängern der Regierung zu begrenzen

Ben Mendelson

Immer mehr Medien stehen in Ungarn unter der Kontrolle von Anhängern der Regierungspartei Fidesz. Dennoch versuchen linksorientierte linke Geschäftsleute dagegenzuhalten. Ende Dezember reagierte der Unternehmer László Puch. Der ehemalige Abgeordnete der sozialdemokratischen MSZP kaufte gemeinsam mit Freunden drei Zeitungen, berichtete die Onlinezeitung Pester Lloyd (PL). In dem EU-Mitgliedsland ist es selbst um den Anschein einer gewissen Unabhängigkeit der Presse immer schlechter bestellt. Ob Redaktionen weiterbestehen – und wenn ja, was sie berichten können – hängt von der Willkür weniger Oli­garchen ab.

Puch hat bei den Sozialdemokraten seit 1994 im EU-Parlament Karriere gemacht, 2002 wurde er Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im ungarischen Parlament. Wahrscheinlich wollte er sich nun die letzten linken Blätter aneignen, ehe sie an einen der zahlreichen Protegees von Ministerpräsident Viktor Orbán (Fidesz) fallen. Puchs Horizont AG kaufte die Woc...

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