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05.01.2017 / Inland / Seite 5

»Inhärente Instabilität«

IMK-Forscher: Wirtschaft wächst wegen privaten Konsums. Expansive Geldpolitik beibehalten, langfristige Investitionen nötig

Simon Zeise

Die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat die Volkswirtschaften in der Europäischen Union vor einer größeren Krise bewahrt. Doch müssen Investitionen in großem Umfang getätigt werden. So lauten die Kernbotschaften des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). Dessen wissenschaftlicher Direktor Gustav Horn stellte am Mittwoch in Berlin den wirtschaftspolitischen Jahresausblick 2017 vor.

Der Investitionsstau in Deutschland lasse sich nicht über Nacht lösen, sagte Horn. Um wieder »Wachstumschancen« zu erreichen, müsste in den kommenden zehn bis 15 Jahren Geld für »Bildung, Infrastruktur, Klimaschutz und Arbeitsmarktintegration« ausgegeben werden. Im kommenden Jahr könnten 30 Milliarden Euro zusätzlich in die Hand genommen werden, ohne gegen die Regelungen der »Schuldenbremse« zu verstoßen – der Schuldenstand der BRD bliebe bei unter 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Deshalb müssten zunächst P...

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