29.12.2016 / Inland / Seite 8

»Geologische Schwächen des Salzstocks«

Entwurf für neues Gesetz, um Standort für Atommüllendlager zu finden. Weiter Sonderrolle für Gorleben. Gespräch mit Wolfgang Ehmke

Claudia Wrobel

Die Bundesregierung hat zum Jahresende angekündigt, das Standortauswahlgesetz zu novellieren. Was ändert sich bei der Suche nach einem Ort, an dem atomarer Abfall nun endgültig gelagert werden kann?

Das Kabinett hat kurz vor Weihnachten noch den Entwurf eines »Gesetzes für Fortentwicklung des Gesetzes zur Suche und Auswahl eines Standortes für ein Endlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle« abgestimmt. Dieser basiert auf Empfehlungen der sogenannten Endlagerkommission. Nun ist der Bundestag am Zug. Mit dem Entwurf wird ein Endlager in tiefengeologischen Formationen festgeschrieben. Daran gibt es dann nichts mehr zu rütteln. Wir haben betont, dass es wichtig ist, Korrekturen vorzunehmen, falls die wissenschaftliche Erkenntnislage sich ändert. Aber mögliche Alternativen werden gar nicht mehr zugelassen. Dabei ist die Lagerung in tiefen Bohrlöchern durchaus interessant, also eben nicht in 600 bis 800 Metern Tiefe, sondern in 3.000 bis 5.000 Metern.

Mi...

Artikel-Länge: 4225 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe