24.12.2016 / Wochenendbeilage / Seite 7 (Beilage)

Was soll nun werden?

Weihnachten war so ein Tag, an dem der Bundespräsident energisch durchgriff

Hagen Bonn

Morgens um halb zehn in Deutschland: Es war der Tag, an dem Weihnachten sein sollte, aber es kam alles anders, denn schon einen Tag zuvor titelten die großen Medien: »Weihnachten verschoben!« Und so kam es, dass die Menschen am Heiligabend-Morgen verunsichert herumstanden und einander schulterzuckend anschauten.

»Was soll nun werden? Was heißt denn verschoben? Und was wird aus unseren Kindern, was sagen wir denen bloß?« Der Bundespräsident griff energisch durch, er rief die Nachrichtenagenturen an; und die hatten einige Mühe, zu erklären, wie sie darauf gekommen waren. Immerhin gab es noch so etwas wie Quellenschutz.

Am Ende war es der Weihnachtsmann selbst, der den Termin abgesagt hatte, sein wichtigstes Rentier sei erkrankt. Und er sei untröstlich, so was sei auch noch niemals vorgekommen, aber zu ändern sei das nicht mehr, man müsse die Fakten so hinnehmen.

Der Bundespräsident schüttelte den Kopf und wies sofort Hilfe an; man könne das Technische Hilfswer...

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