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27.12.2016 / Sport / Seite 16

»Fällt selbstredend aus«

Die Türkei war einst das Lieblingsziel deutscher Klubs für Trainingslager. Diese Zeiten sind erstmal vorbei

Die Türkei ist auf den Weg in die faschistische Diktatur. Auch wenn das hierzulande meist nur euphemistisch »politische Unruhen« genannt wird, für das Geschäft ist es trotzdem schlecht. Brachen in Haupt- und Nachsaison die Besucherzahlen in den Badehochburgen ein, machen jetzt auch die Fußball-Bundesligisten einen großen Bogen um die Türkei. Dabei war das Land bislang ihr Lieblingsziel für ein Trainingslager in der Winterpause. Vor einem Jahr holten sich noch 16 der 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga in Belek und Co. den Feinschliff für die Rückrunde, in diesem Winter schlägt dort kein einziges deutsches Profiteam sein Lager auf.

»Wir fliegen nicht in die Türkei. Mit Erdogan will ich nichts zu tun haben«, sagt Gertjan Verbeek, Trainer des Zweitligisten VfL Bochum. Durch die brutale Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ist das Land selbst für den deutschen Profifußball, der sich sonst so politikfern wie nur möglich geriert, untragbar gew...

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