24.06.2002 / Inland / Seite 0

Millionen für Schweinefonds

Massenentlassungen und neue Pleiten bei der Bankgesellschaft (Teil 2)

Till Meyer

Wieder mit neuem Belastungsmaterial versorgt, rückte der Chef der Sonderermittlungsgruppe Bankgesellschaft, Oberstaatsanwalt Claus-Peter Wulff, am 29. Mai mit 30 Kripobeamten aus: Razzia bei der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft »Gehag«. Vorwurf: Verdacht der Untreue und der Beihilfe zur Untreue. Wieder im Visier der Staatsanwaltschaft: Die sogenannten Schweine- oder Prominentenfonds LBB 12 und LBB 13. Bei beiden Fonds fehlten seit 1997 erhebliche Mieteinnahmen der betreffenden Immobilien, und die Fonds trudelten in die sichere Pleite. Zur Kasse gebeten worden wären in diesem Fall eigentlich die Fondseigner. Aber da war Klaus Rüdiger Landowskys Berliner Hyp vor. Die Gehag kaufte kurzerhand den maroden Fonds LBB 12 für 19 Millionen Euro auf und sicherte so den Promi-Einlegern ihre exorbitante Rendite. Allerdings hatten sich die Gehag-Bosse zunächst strikt geweigert, den überteuerten Fonds überhaupt anzukaufen. Dann aber, so heißt es bei der Staatsanwal...

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