Gegründet 1947 Dienstag, 18. Juni 2019, Nr. 138
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
23.12.2016 / Inland / Seite 8

»Geschäftsführung reagiert nur bei Druck«

Unter den Gewinnerwartungen des Konzerns leidet die Qualität der Pflege in Hamburgs Asklepios-Klinik St. Georg. Gespräch mit Michael Stock

Johannes Supe

Das Nachrichtenmagazin Spiegel macht seine aktuelle Ausgabe mit einer Geschichte über die Hamburger Asklepios-Klinik St. Georg auf. Der Asklepios-Konzern versuche die Rendite nach oben zu treiben und spare deshalb beim Personal. Stress und Überlastung würden wachsen. Es sei gar dazu gekommen, dass aus Zeitnot Blut und Erbrochenes »nicht mit Putzzeug, sondern mit ein paar Windeln oder Ähnlichem« weggewischt wurden. Erkennen Sie die Zustände in der Klinik in dieser Beschreibung wieder, oder übertreibt der Spiegel hier?

Die Situationen, die der Spiegel beschrieben hat, sind nicht schön, aber sie kommen vor. Und zwar auch bei anderen Trägern. Dass es nun bei der Asklepios-Klinik St. Georg herausgekommen ist, zeigt, wie hoch der Druck dort ist. Die Arbeitsbedingungen in sehr vielen Krankenhäusern sind derzeit so, wie wir sie weder für die Beschäftigten noch für die Patienten wollen.

Als Gewerkschaftssekretär besuchen Sie die Kolleginnen im Haus. Was erzählen die...

Artikel-Länge: 4270 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €