Schwarzer Kanal
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24.12.2016 / Inland / Seite 5

Flexibilisierung 4.0

Metallunternehmer fordern Aufweichung geltender Arbeitszeitregeln. Gewerkschaft auch dafür, wenn es Phasen verkürzter Erwerbstätigkeit gibt

Jana Frielinghaus

Mit der Forderung nach einer Abkehr vom »starren Achtstundentag« hat der Unternehmerverband Gesamtmetall am Freitag dafür gesorgt, dass das Thema Flexibilisierung der Arbeitszeiten über den Jahreswechsel nicht in Vergessenheit gerät. Selbstredend geht es den Lobbyisten dabei eher um deren Ausweitung. Bei Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) rennen sie damit offene Türen ein, hatte sie doch unlängst bei der Vorstellung des »Weißbuchs Arbeiten 4.0« genau dies angeregt (siehe jW vom 30.11.). Die IG Metall, größte Einzelgewerkschaft Deutschlands, hat grundsätzlich nichts dagegen. Ihr Vorsitzender Jörg Hofmann schlug am Freitag jedoch eine »neue Arbeitszeitkultur« vor, in der die Belange der Beschäftigten »weit wichtiger genommen werden als bisher«.

Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger sagte der dpa in Berlin, es müsse »einfach möglich sein, dass ein Mitarbeiter nachmittags um vier heimgeht, das Kind aus der Kita abholt, abends um 21 Uhr ins Bett bringt und si...

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