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14.12.2016 / Ausland / Seite 7

Enges Rennen

USA und Bundesrepublik zufrieden mit Wahl in Mazedonien. Expremier Gruevski liegt vorn

Roland Zschächner

Knapp sind die Parlamentswahlen in Mazedonien am Sonntag ausgegangen. Nur insgesamt 17.463 Stimmen trennen laut offiziellem Ergebnis die langjährig regierende rechtsnationalistische Partei ­VMRO-DPMNE von der oppositionellen SDSM. In Abgeordnetenmandate umgerechnet, fallen von den 123 zu vergebenden Sitzen 51 an die VMRO und 49 an die Sozialdemokraten. Erstere hatte bereits am Montag angekündigt, umgehend eine Regierung zu bilden.

Drittstärkste Kraft wurde mit 7,3 Prozent der abgegebenen Stimmen bzw. zehn Sitzen die Partei DUI. Diese vertritt vor allem die Interessen der albanischen Minderheit, ebenso die restlichen drei Listen, die den Sprung ins Parlament geschafft haben. Die Wahlbeteiligung lag bei 66,82 Prozent, ein relativ hoher Wert im Vergleich zu vorherigen Abstimmungen.

Noch am Sonntag abend war das Ergebnis unklar. Sowohl der starke Mann der VMRO, der langjährige Ministerpräsident Nikola Gruevski, als auch SDSM-Chef Zoran Zaev reklamierten vor ih...

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