Schützenhilfe aus Berlin
Türkische Regierung holt zum finalen Schlag gegen die demokratische Opposition aus. Bundeskanzlerin Merkel sichert Ankara Unterstützung zu
Peter SchaberNach dem Attentat auf Polizeikräfte im Istanbuler Stadtteil Besiktas am vergangenen Samstag zeichnet sich in der Türkei eine Verschärfung der Hetzjagd auf Oppositionelle ab. Bei dem Anschlag kamen Regierungsangaben zufolge 44 Menschen ums Leben, darunter 36 Polizisten. In einem am Sonntag verbreiteten Bekennerschreiben erklärten die »Freiheitsfalken Kurdistans« (TAK), dass »nicht das türkische Volk« Ziel der Aktion gewesen sei. Allerdings könne niemand ein »komfortables Leben« erwarten, solange der Kurdenführer Abdullah Öcalan inhaftiert sei und der »türkische AKP-Faschismus« seine Massaker im kurdischen Südosten der Türkei fortsetze.
Obwohl umstritten ist, in welchem Verhältnis die TAK zur Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) stehen, beschuldigte Ankara unmittelbar nach dem Attentat letztere der Urheberschaft. Es könne »keinen Zweifel geben«, dass die PKK hinter dem Anschlag stehe, erklärte Ministerpräsident Binali Yildirim. Staatspräsident Recep Tayyip Erdoga...
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